Knapp dran, nahe dran.
Wie oft wurde diese Floskel nach den Spielen unserer Nr. 2 bemüht.
Und – auch am Samstag traf sie wieder. Aber: diesmal war der GEGNER knapp dran!
Die Vorzeichen zum Spiel beim SV Walbeck waren nicht beruhigend.
Ein überdurchschnittliches Verbandsliga-Team hatte den üblichen Weg beschritten: man fliegt einen Legionär ein, “für obendrauf“.
War der nun dabei? Ja.
Basti meldete sich krank. Auswirkung?
Und das mühevolle 9:7 im Hinspiel war auch noch in den Köpfen.

Lange Anfahrt, Walbeck ist ein Teil von Geldern, nord-östlich von Venlo.
Kleine Halle, kleine Boxen.
2:1 nach den Doppeln, dann kam Luke.
Endlich hatte er mal die Nase vorne. Immer dran, nie nachlassend, sehr focussiert.
Und – moralisch der Knick für den Gastgeber. Schließlich hatte Spitzenspieler Zeimys mit 10:6 eine beachtliche Hinrundenbilanz in der starken Oberliga.
Basti konnte sich auf seine elegante Technik verlassen, Milan machte im vierten Satz nach 1:6 mit 11:7 den Sack zu.
Patrick hatte einen sehr unangenehmen Gegner. Aber er gewinnt stetig an Sicherheit und hatte im vierten Satz einen, für seine Verhältnisse, enormen Gefühlsausbruch.
Tommys Grinsen ist besonders breit, wenn er nach 9:9 verliert. Solange er im Folgesatz mit 11:1 vom Tisch geht – ok.

Insgesamt ein absolut verdientes, wenn auch etwas zu deutliches Ergebnis.

Mit so einer konzentrierten Teamleistung muss man den Tabellenzweiten aus Brühl nicht fürchten.
„Anpfiff“ am kommenden Sonntag um 14Uhr00 in Rheidt.